Das Hölzle-Jahr, fast chronologisch

So, Ich also nochmal. Man könnte fast meinen ich hätte nichts zu tun…

Es ist nur noch ein Katzensprung bis zum Eröffnungssonntag, mit dem alles anfängt (poplige 21 Tage…).

Da hinter den Kulissen natürlich immer mehr steckt als man vorher vermuten mag, hier ein kurzer Überblick über den Jahresablauf eines leidenschaftlichen Hölzle-Mitarbeiters.

Kurze Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist nicht sachlich. Er ist unter dem Einfluss von wallenden Emotionen entstanden. Man darf ihn nicht als objektiv auffassen!

Ende letzter Abschnitt: Weinen. Weil alles vorbei ist und es schon wieder fast ein Jahr geht bis wieder grenzenlose Action geboten ist.

Erste (Schul-)Woche: Laaaaaaangweilig! Es passiert nichts. Aber Nachmittags dann kann man sich nochmals im Hölzle versammeln und die letzten Spuren eines bedeutungsschweren Sommers in Kisten und Blockhütten verstauen, in Melancholie versinken und vom nächsten Sommer träumen. Ganz grob: noch 320 Tage.

November(?): Da uns Mitarbeitern im Winter langweilig ist dachte man sich irgendwann mal, man könnte doch ein Winterhölzle machen.
War ne super Idee, ist auch schon ein paar Jahre her, vor allem war das Wetter in den letzten beiden Jahren fast besser als im Sommer.
Man sieht alte Bekannte wieder, seinen es Mitarbeiter oder Kinder.
Und es ist ein Riesenspaß!
Jetzt läuft die Winterhölzle-Mitarbeiteranmeldung.

Dezember: Erste Emotionsausbrüche: Die Mitarbeiteranmeldung beginnt.
Es gibt immer Abschnitte die schneller voll sind als andere, aber es gibt genug Leute die nicht auf das Hölzle verzichten können, und so werden immer alle voll.
Meist bestehen jetzt schon die ersten Ideen mit wem man sich denn vorstellen könnte Gruppe zu machen, klappt aber leider nicht immer.

Januar: Die Mitarbeiter werden auf die Abschnitte verteilt, Endspurt in
Den Winterhölzle-Vorbereitungen, Beginn der Vorbereitung des Grundkurses, einer pädagogischen Schulung für alle neuen Mitarbeiter und Rookies (Hilfsmitarbeitern).

Februar: Ab Aschermittwoch das Winterhölzle,
weiter Grundkursvorbereitung.

März: Nach dem Winterhölzle ist vor dem Winterhölzle.
Für manche Mitarbeiter der ganz harten Sorte dürfte im Laufe diesen oder des nächsten Monats die Mitarbeiter-Anmeldung fürs Konfi-Camp ins Haus flattern. Freu!
Nicht zu vergessen: Kinderanmeldung!
Ist aber manchmal auch im April.
Außerdem im Sonderangebot: Bep-Vorbereitung (Bibel-Erzählplan, „Theater“ während dem Hölzle). Es wird ein Thema ausgesucht, manch einer belegt schon seine Traumrolle und träumt von der großen Karriere auf den Brettern, die den Sommer bedeuten. Fast zumindest….

Ostern: Direkt am Dienstag nach Ostern geht’s ab auf die Dobelmühle, Grundkurs.
Ein Riesenspaß und unterdurchschnittlich viel Schlaf.

Zwei Wochen später: Die Große Schulung. Ganz spannende Sache. Wieder auf der Dobelmühle, es ist fast die komplette Mitarbeiterschaft anwesend.
Jetzt geht’s ans eingemachte.
Die Stimmung ist gewohnt gut, die Gruppen werden eingeteilt, der BEP vorgestellt, Brainstorming zu den Höhepunkten, diverse Workshops zu Spielen/Basteleien…

Im Anschluss: Über Mai und Juni hinweg werden idealerweise die Gruppenprogramme vorbereitet, so dass diese bis zum ersten Abschnittstreffen Ende Juni fertig sind. Im Idealfall zumindest.
Die Tage zum Hölzle werden allmählich wirklich weniger, man muss anfangen sich die Zeit zu vertreiben.
Aber es ist ja Sommer.
Man kann Grillparties veranstalten, Im Planschbecken oder am Baggersee dösen.
Wem das noch nicht genügt der holt sich Abwechslung auf einem der zahlreichen Festivals die der Sommer zu bieten hat, außerdem ist bald schon Schützen und Unterricht und Vorlesungen neigen sich langsam dem Ende zu…
Und es ist Konfi-Camp, kurze Beschreibung siehe Grundkurs, nur die Location ist anders, nämlich Zelte auf dem Schachen.

Ende Juni: Schulung für Neue am Lebendbeispiel Hölzle. Endlich wieder die so lang vermisste Hölzle-Luft einatmen. Am Tag drauf Abschnittstreffen. Gruppenprogramm abgeben, Höhepunkte vorstellen und besprechen, mittags dann der Werk- und Bastel-Nachmittag, zum Beispiel Regale aufbauen.

Schützen: Idealer Freizeitvertreib.
Endlich ist mal wieder was los in Biberach.

„Woche 0“: Die Woche nach Schützen. Nur noch drei Tage Unterricht.
Jetzt geht’s los im Hölzle, es wird kinderfertig gemacht, jeder Mitarbeiter muss mal ran. Sonnensegel aufhängen, neues Material versorgen, in diesem Jahr durch den Umbau außerdem noch komplette Lager wie das der Kiste, unserer „Materialverwaltung“, wieder umräumen.
Und wir brauchen viel Material.

Eröffnungssonntag: Der Tag 0. Das Warten hat ein Ende. Sehr viel Spaß, sehr viele Kinder und endlich wieder Action.
Manche dürfen gleich am Tag drauf loslegen, andere müssen jetzt leider noch zwei oder vier Wochen warten bis der eigene Abschnitt losgeht…

Hölzle: Ohne Worte. Lässt sich nur ganz schwer beschreiben, man muss es erlebt haben. Uuuuuuh! So toll!

So, nach vielen Erinnerungen und Terminplanguckern (Ich wusste manchmal leider nicht mehr wann ich bestimmte Dinge chronologisch einordnen soll….) ist mein Werk vollbracht.

Für die Genauigkeit der Termine übernehme ich keine Garantie.

Es ist viel, ich weiß, tut mir ja auch Leid, ist aber schon echt kurz gehalten, ich könnte noch viel mehr erzählen.
Das ist natürlich nicht alles was so passiert.
Ein Jahr ist noch gespickt mit diversen anderen Dingen wie Klausuren, Prüfungen, emotionalen Hochs und Tiefs, Beziehungskrisseleien, vielen schönen oder weniger schönen Momenten…
Doch am Schluss sind eigentlich alle wieder glücklich.
Am Schluss eines Hölzle-Jahres.
Was bitte ist denn Silvester??

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