Es geht los!

Nach erfolgreichem Grundkurs und großer Schulung auf der Dobelmühle kommen langsam die ersten Mitarbeiter ins Jugendwerk, um ihr Gruppenprogramm für ein hoffentlich wahnsinniges Hölzlejahr 2008 zu planen. Kein Wunder – Wir haben in der letzten Woche die Hundert-Tage-Grenze überschritten.
Zusammen mit grünen Bäumen und immer länger andauerndem Vogelgezwitscher kommt nicht nur der Sommer selbst langsam in unsere Gefilde, sondern bei über 150 Mitarbeitern langsam auch die ganz große Sehnsucht: Nach Kinderlachen, absoluter Unbeschwertheit, den anderen Mitarbeitern, die große Sehnsucht nach dem Hölzle.
Man vermisst die langen, äußerst unterhaltsamen Abende unter den von Lichterketten bestrahlten Sonnensegeln oder am Lagerfeuer, das abendliche Mitarbeiter-Hallenhockey oder die Sonntage an denen man sich im Zwielicht der Bäume genussvoll in der Hängematte räkelt oder voller Motivation auf dem Volleyballfeld steht oder dem Fußball hinterherhechtet.
Man vermisst die Kinder, die einen jeden Morgen über den Haufen rennen, weil sie die eine Nacht ohne ihren Mitarbeiter fast nicht überstanden hätten und sich deshalb unglaublich freuen diesem wieder um den Hals fallen zu können. Selbst die Mitarbeiterbesprechungen, bei denen man in der Dämmerung des Abendlichts immer hofft dass sie schnell vorbei gehen mögen, werden auf einmal zur fiktiven Alternative, der man sich gedanklich während so mancher Unterrichtsstunde oder Uni-Vorlesung bereitwillig hingibt.
Bereits in drei Monaten werden die Sonnensegel hängen und das Hölzle langsam von den Mitarbeitern “kinderfertig“ gemacht, bis dann knapp eine Woche später die Kinder und Mitarbeiter des ersten Abschnitts die alte Kiesgrube unsicher machen.
Bis dahin können wir nur versuchen, die Zeit mit träumen, Beachvolleyball spielen oder grillen schneller vergehen zu lassen, wenn’s dann noch wärmer wird haben wir bereits wieder die ersten Schulungen im Hölzle und wir können uns auf diversen Festivals oder auf Schützen ablenken.
Bis dann schließlich der Augenblick kommt, indem man fast frisch aus dem Bett im Hölzle in die morgendliche Mitarbeiterbesprechung stolpert und endlich angekommen ist.

In diesem Sinne möchte ich mich verabschieden und mich aufrichtig dafür entschuldigen dass ich hier so melancholisch vor mich hin sülze, aber es musste einfach mal raus.

Ich wünsche weiterhin eine schöne Zeit bis zum Hölzle 2008, und an alle Mitarbeiter: man sieht sich hoffentlich bald mal wieder im Jugendwerk!

Viele liebe Grüße mit Hölzlegeschmack von der Dröse

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